Frühling - andrea-summer

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Der Frühling 2020 und die Pandemie - schon mal darüber nachgedacht? Was haben der Frühling und die Pandemie gemeinsam?

Frühling 2020 in Europa. Strahlend blauer Himmel und viel Sonnenschein. Überall sprießen bunte Frühjahrsblumen und die meisten Pflanzen bringen die ersten Knospen hervor. Manche schon ganz kräftig und robust und manche noch klein, zart und sehr verletzlich. Im Frühjahr zeigt uns die Natur, mit welcher Kraft sie Wachstum hervorbringt. Und genau in dieser Zeit trifft die Pandemie Gesellschaft und Wirtschaft mit voller Härte und unvorbereitet. Ist es Zufall, dass uns die Pandemie gerade im Frühjahr erwischt? Diese Frage werden wir wohl nie beantwortet bekommen.

Das Frühjahr steht für Erneuerung, Lebendigkeit und Emotionalität und Freude bei den ersten warmen Sonnenstrahlen. Viele Unternehmen haben momentan einiges mit dem Frühling gemeinsam: Sie sind nun auf einmal gezwungen, sich mit Neuem auseinanderzusetzen, sie werden von heute auf morgen einmal auf den Kopf gestellt: Neue Arbeitsformen, digitale Kommunikationsmittel, Homeoffice, neue Vertriebswege, andere Arten der Kundenkommunikation und Angebote und Dienstleistungen die vor ein paar Wochen noch undenkbar gewesen wären. Viele dieser Themen sind noch klein und sehr zart wie die Frühjahrsknospen. Werden sie jetzt richtig gepflegt, können sie sich im Lauf des Jahres zu großartigen Pflanzen entwickeln, sie strahlen in der Zukunft!

Frühjahr steht auch für Vertrauen. Vertrauen darauf, dass bei der entsprechenden Pflege etwas wächst und gedeiht. Dieses Vertrauen braucht es gerade auch in Unternehmen, aktuell noch mehr wie in der Vergangenheit. Führungskräfte, die ihren Mitarbeitern Vertrauen entgegenbringen. Beispielsweise, dass sie im Homeoffice arbeiten und ihren Aufgaben nachkommen oder dass „terminfreie“ Zeiten genutzt werden, um produktiv zu sein, Dinge aufzuarbeiten oder sich bereits konkrete Gedanken zu machen, wie es nach der Pandemie weitergeht. Mitarbeiter die ihren Vorgesetzten und Chefs vertrauen, dass sie die notwendigen und richtigen Entscheidungen treffen, um das Fortbestehen des Unternehmens zu sichern. Dass sie Mitarbeiter und Kunden entsprechend schützen und ihren Blick auf die Zukunft richten, um Chancen zu erkennen und ggf. neue Wege gehen, die so im letzten Strategiemeeting nicht geplant waren. Dafür braucht es natürlich zusätzlich Mut.

Bestimmt kennen Sie Frühlingsgefühle, oder? Frühlingsgefühle sind oft verbunden mit Vorfreude oder auch dem bewussten Wahrnehmen erster wärmender Sonnenstrahlen. Gefühle spielen in den Unternehmen gerade eine große Rolle. Bei der ersten Betrachtung sind dies vor allem Unsicherheit und Angst. Gräbt man etwas tiefer, dann kann man auch Stolz entdecken („..ich bekomme das mit der Technik ja doch hin…“ und sogar oftmals Vorfreude, dass nun das eine oder andere angestoßen wurde, das sonst noch Jahre gebraucht hätte. Führungskräfte legen aktuell die Grundlage dafür, welche Loyalität die Mitarbeiter künftig ihnen und dem Unternehmen gegenüber haben. Eine Führungskraft muss nun mehr denn je präsent sein (und das funktioniert auch mit digitalen Kommunikationsmitteln) und die Mitarbeiter mit all ihren Emotionen wahrnehmen und diese thematisieren bzw. die Möglichkeit zum Austausch geben. Dabei gilt es nicht, noch weitere Negativszenarien aufzumachen. Sondern klar zu differenzieren: Wo gibt es aktuell Unsicherheiten, wo lauern Gefahren und was ist tatsächlich die Angst eines Jeden?

„…Du musst Dich daran erinnern, dass Angst nicht echt ist. Es ist
ein Produkt der Gedanken, die Du kreierst. Verstehe mich nicht
falsch, Gefahr ist sehr echt, aber Angst ist eine Entscheidung.“
Will Smith

Nehmen Sie sich Zeit und nutzen Sie gerne die nachfolgenden Fragen, um kurz inne zu halten und Chancen zu erkennen:
  • Was beschäftigt mich persönlich am meisten?
  • Wie stark hat dies Einfluss auf meine Kommunikation und den Umgang mit meinen Mitarbeitern?
  • Was bedeutet das Neue für mich/mein Unternehmen/mein Team?
  • Wie nah bin ich an meinen Mitarbeitern dran, kenne ich die Gründe für Ihre Unsicherheit? Weiß ich, welche Gefahren sie sehen oder was ihnen Angst macht?
  • Welche Strukturen wurden aufgebrochen? Welche Auswirkung hatte dies? Und wo liegen hier auch Chancen für die Zukunft?
  • Wie kann ich Vertrauen aufbauen und meinen Mitarbeitern entgegenbringen?
  • Wie kann ich in dieser Situation kreativ und innovativ sein? Was braucht mein Team, um nun kreativ und innovativ zu sein?
  • Welche Pflanze wurde gesetzt, die es nun zu pflegen gilt?
  • Was nehme ich für künftige Herausforderungen mit? Was habe ich aus der aktuellen Situation gelernt?

Übrigens: Wir werden aktuell häufig gefragt, was wir zur Zeit machen! Viele Unternehmen nutzen die momentane Situation und die „terminfreien Zeiten“, um Ihre
Mitarbeiter zu qualifizieren und auf die Zeit nach der Pandemie vorzubereiten. Mit den von uns bereits entwickelten und im Einsatz befindlichen digitalen Lernwelten können die Unternehmen direkt anknüpfen und wir erweitern gerade laufend auf Grund der aktuellen Themen. Und dann betreuen wir noch
Unternehmen beim Aufbau ihrer zukünftigen digitalen Bausteine, denn die Herausforderung ist nicht das Tool (bspw. Lernmanagement-System, Kommunikationsplattformen), sondern die Prozesse dahinter, damit dies alles auch in der Zukunft funktioniert.

Außerdem setzen wir auch gerade das eine oder andere Pflänzchen. Wir nehmen uns Zeit für unsere Ideen und entwickeln neue Konzepte, die Entscheider bei ihrer täglichen Führungsarbeit, insbesondere in herausfordernden Situation unterstützen. Seien Sie gespannt.

Bleiben Sie gesund und herzliche Grüße aus Steinheim
Ihre
Andrea Summer

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